Im Sommer
Auf insgesamt 16 Hektar holzeingezäunten Koppeln bieten wir im Sommer eine 24-stündige Weidehaltung im Herdenverband. Dabei sind tägliche Kontrollgänge zu den Pferden selbstverständlich. Auf den Weiden stehen den Pferden neben Wassertränken eine Weizenstrohraufe und Mineralfutter zur Verfügung, um neben dem frischen Weidegras für einen notwendigen Strukturausgleich zu sorgen.
Weiden und Zäune werden regelmäßig gepflegt: Im Frühjahr bekämpft die Kalkstickstoff-Düngung Parasiten und Wurmeier, regelmäßige Nachdüngung und ausreichende Ruhezeiten für die Gräser sorgen dafür, dass die Wiesen stets gut bewachsen sind und eine Zufütterung nur in den seltensten Fällen notwendig wird. Sollte ein Pferd doch mal zusätzliche Power benötigen, besteht die Möglichkeit, auf dem Hof Kraftfutter zuzufüttern.
Im Winter
Die hellen, täglich gemisteten Boxen dirket am Hof sind das Winterquartier für die Pferde, die nicht in einem der sechs Offenställe untergebracht sind. Alle Boxen sind mit Außenfenstern versehen, halbhohe Trennwände machen Sozialkontakte unter den Pferden möglich. Morgens und abends wird in Innen- und Außenställen Kraftfutter gefüttert (Hafer, gequetschte Gerste, Pellets, Mineralfutter gegen geringen Aufpreis), abends gibt es zusätzlich Heu. Als Einstreu kann zwischen Stroh und Spänen gewählt werden. Spezialfutter oder Medikamente werden selbstverständlich auf Wunsch auch mitgefüttert.
Tagsüber bekommen die Pferde ihre nötige Bewegung auf großen Gemeinschaftsausläufen, in der Regel in den gleichen Herdenverbänden, wie auf den Sommerweiden. Vom Jährling bis zu 30-jährigen Oldie bekommt jedes Pferd also seine tägliche Ration Frischluft. Raus geht es morgens um 7.00 Uhr, vor Anbruch der Dunkelheit (ca. 17.00 Uhr) wird dann wieder "reingeholt". Auch auf den Ausläufen stehen in überdachten Futterraufen Heu und Silage ganztägig zur Verfügung.
Die meisten Ausläufe verfügen über eine Drainage und einen Schotteraufbau, Holzhäcksel dienen als Tretbelag. Alle Ausläufe befinden sich direkt am Hof und werden mehrmals täglich abgeäppelt. Dafür wurden eigens Motorschubkarren und Pferdeäppelsauger angeschafft.